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Regelschmerzen PDF Drucken E-Mail

Die 28 Tage sind vorbei und das bedeutet, "es" geht schon wieder los; ca. 60% aller Frauen leiden unten Beschwerden vor und / oder während ihrer Regel. Es wird unterschieden zwischen dem prämenstrualen Syndrom und den Regelschmerzen. Frauen, die unter beiden Krankheitsbildern leiden, haben es besonders schwer.

Prämenstruales Syndrom

Im Vorstadium der Menstruation tritt sehr häufig das prämenstruale Syndrom (PMS) auf. Die Betroffenen werden von psychischen und körperlichen Beschwerden geplagt, als da wären z.B. starke Stimmungsschwankungen, Angstzustände bis hin zu Depressionen, Spannungsgefühl in den Brüsten und Müdigkeit. Diese Beschwerden klingen aber meist bei Einsetzen der Periode ab. Bei vielen Frauen beginnen nun die "echten" Regelschmerzen.


Regelschmerzen  (Dysmenorrhoe)

Regelschmerzen sind nicht gleich Regelschmerzen! Es wird unterschieden zwischen primärer und sekundärer Dysmenorrhoe.
Primäre Regelschmerzen: Schmerzen ohne zusätzliche Genitalerkrankung, hervorgerufen durch die Uteruskontraktion (die Unterleibsmuskulatur zieht sich zusammen). Durch das Zusammenziehen löst sich die Gebärmutterschleimhaut mit dem Ei und wird ausgeschieden - die Menstruation beginnt.
Sekundäre Regelschmerzen: Organisch bedingte Schmerzen
z.B. Endometriose, Myome (gutartige Muskelknoten in der Gebärmuttermuskulatur), Verwachsungen an den Eileitern / Eierstöcken, Zysten oder Entzündungen der Gebärmutter / Eileiter.


Die Symptome der Regelschmerzen

    * Ziehende Schmerzen im Unterleib bis in die Oberschenkel und den Rücken
    * Spannungsgefühl in der Brust und im Unterleib
    * Kopfschmerzen / Migräne
    * Übelkeit / Erbrechen
    * Verdauungsstörungen / Durchfall
    * Sie fühlen sich aufgeschwemmt und energielos


Die Ursachen der Schmerzen

Im Vordergrund der Ursachen starker Regelschmerzen stehen bei vielen Frauen seelische und psychische Belastungen. Durch das natürliche auf und ab des Hormonspiegels während eines Monats wird die Psyche beeinflußt. Ist das seelische Gleichgewicht durch Streß im Beruf oder im privaten Bereich gestört, kann dieses der Schmerzauslöser sein.
Menstruationsschmerzen werden auch oft bei Frauen beobachtet, die früh ihre erste Regel bekommen haben und unter Verspannungen leiden oder bei Kinderlosigkeit.
Auch krankhafte Hormonstörungen sind für Regelschmerzen verantwortlich und zuletzt sei noch die organisch bedingte Dysmenorrhoe genannt, die aber eher selten auftritt.


Behandlung

Tipps, durch die Sie sich selbst Abhilfe bei Regelschmerzen verschaffen können:

  • Versuchen Sie, sich durch angenehme Dinge abzulenken und zu entspannen.
  • Vermeiden Sie Streß.
  • Durch Wärme, in Form einer Wärmflasche oder einem heißen Bad, werden Krämpfe Gelöst.
  • Hilfreich sind Massagen, autogenes Training, Akupressur, Atemtherapie, Bauchtanz oder spezielle Yoga-Übungen zur Entkrampfung und Entspannung.
  • Ernähren Sie sich ausgewogen, damit Magen und Darm nicht so viel "arbeiten" müssen, denn dadurch wird das Spannungsgefühl im Unterleib verstärkt.
  • Entkrampfende Kräutertees oder homöopathische Mittel aus der Apotheke sind sehr hilfreich. Kommen Sie zu uns in die Apotheke! Wir beraten Sie gerne.
  • Schmerzmittel z.B. mit dem Wirkstoff Ibuprofen können schnell helfen. Dieses sollte jedoch lieber die Ausnahme, als die Regel sein



    Sind die Schmerzen stark, so sprechen Sie mit Ihrem Frauenarzt darüber. Dieser wird Sie untersuchen (um organische Erkrankungen auszuschließen) und Ihnen gegebenenfalls ein Medikament verschreiben (z.B. die "Pille" zur Hormonregulierung und damit zur Schmerzlinderung).

 
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