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Erfolgreich gegen den Grauen und Grünen Star PDF Drucken E-Mail
augentropfen01b_kl.gif"Die Behandlung des Grauen Stars, bei dem sich die Linse immer mehr trübt, ist die große Erfolgsgeschichte in der Augenheilkunde." Dies berichtet der Augenarzt Dr. Klaus Heckmann in einem Interview mit der "Neue Apotheken Illustrierte" in ihrer Ausgabe vom 15. Februar 2007.
Die meisten Fälle des Grauen Stars treten ab dem 60. Lebensjahr auf. In einer in der Regel ambulant durchgeführten Operation ersetzt der Augenarzt die trübe durch eine künstliche Linse. "Alles geschieht unter lokaler Betäubung. Der Patient hat bei dem Eingriff nicht mehr zu fürchten als bei einem Zahnarztbesuch. Nur dass es beim Augenarzt fast immer weniger weh tut."

Ab dem 40. Lebensjahr leidet etwa jeder 30. Bundesbürger unter einem Glaukom, auch Grüner Star genannt. Ein erhöhter Augeninnendruck schädigt den Sehnerv. Ab welchem Wert dies geschieht, lässt sich nicht genau sagen. "Zum einen gibt es Menschen, die trotz erhöhter Augeninnendruckwerte nicht an einem Glaukom leiden", so Heckmann. Zum anderen können einige Patienten, deren Druckwerte sich im Normalbereich befinden, einen schweren Glaukomschaden erleiden. Deswegen misst der Augenarzt nicht nur den Augeninnendruck, sondern schaut sich auch den Sehnerv an, ob dort bereits Schäden vorliegen.

"Wenn man das Glaukom frühzeitig erkennt, lässt sich die Erkrankung sehr gut behandeln. Es gibt Augentropfen, die den Augeninnendruck deutlich senken", berichtet Heckmann. Wichtig sei es aber, die Tropfen täglich und zuverlässig anzuwenden, damit die Therapie erfolgreich ist.
 
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