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Migräne: Lieber vorbeugen als behandeln PDF Drucken E-Mail
Migränepatienten sollten ein Zuviel an Süßigkeiten, Fett, Kaffee, Alkohol, Nikotin und Zitrusfrüchten meiden, empfiehlt die "Neue Apotheken Illustrierte" vom 1. März 2006 in ihrem Sonderbeitrag "Kopfschmerz erfolgreich behandeln".

Diese Nahrungs- und Genussmittel stehen im Verdacht, die Reizverarbeitung im Gehirn zu stören, was einen Migräneanfall provozieren kann. Aber auch vor Stress, übermäßigem Lärm, Licht und Sonneneinstrahlung sollten sich Betroffene hüten. Außerdem empfiehlt es sich für Migräne-Geplagte dringend, regelmäßig für körperliche und seelische Entspannung zu sorgen.

Erst wenn solche Maßnahmen nicht ausreichen, können vorsorglich verschreibungspflichtige Mittel wie Betablocker, Calcium oder SerotoninAntagonisten eingesetzt werden. Außerdem kann sich der Versuch lohnen, Migräneattacken mit Pflanzenextrakten aus Pestwurz oder Magnesium vorzubeugen.

Vor oder zu Beginn eines akuten Migräneanfalls empfiehlt die Deutsche Migräne- und Kopfschmerzgesellschaft bei Erwachsenen die Einnahme von Acetylsalicylsäure, Ibuprofen, Paracetamol oder einer Kombination von Paracetamol mit Acetylsalicylsäure und Koffein. Näheres dazu erfahren Sie in dem Beitrag der "Neue Apotheken Illustrierte" oder in der Apotheke. Der Arzt kann zur Behandlung einer Attacke auch so genannte Triptane verschreiben. Schmerzmittel sollten Migräniker aber nur bei Bedarf, nach ärztlicher Maßgabe und nicht regelmäßig einnehmen, unter anderem weil solche Medikamente bei Dauergebrauch selbst Kopfschmerzen verursachen können. Zur Behandlung von Kindern müssen Eltern den Kinderarzt befragen.
 
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