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Brausetablette
- Brausetabletten enthalten im Gegensatz zu den normalen Tabletten Natriumcarbonat, das für eine schnelle Auflösung der Tablette und für die Kohlensäure im Glas sorgt. Diese Tabletten müssen in einem großen Glas Wasser aufgelöst und danach sofort getrunken werden.
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Globulus
- Globuli sind kleine Kügelchen (lat. Globulus = Kügelchen) aus Zucker, die meist in der Homöopathie Anwendung finden, wo sie mit dem Wirkstoff präpariert werden. Sie werden unter die Zunge oder in die Backentasche gelegt, wo sie sich auflösen und der Wirkstoff aufgenommen wird.
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Snap-Tab
- Bei den Snap-Tabs handelt es sich um Tabletten mit einer oder mehreren Bruchrillen. Diese können dann durch leichten Druck mit dem Finger in die gewünschte Dosierung geteilt werden. Bei einigen Medikamenten ist es wichtig die Therapie langsam zu beginnen oder zu beenden. So kann man ¼ , ½ oder ¾ einer Tablette einnehmen. Es kann eine individuelle Dosierung vorgenommen werden.
- Bitab
- Bitabs sind Manteltabletten mit einer verlängerten Wirkdauer.
- Caplette
- Die Bezeichnung Caplette ist eine Modebezeichnung für eine Tablette, wie sie z. B. von den Centrum-Capletten geprägt wurde.
- Capsette
- Capsetten sind ein von der Firma Madaus patentierter Begriff für Lutschpastillen, z. B. Echinacin Madaus Capsetten.
- Comprette
- Der Begriff Comprette wird synonym zu Tabletten verwendet.
- CreLo
- Unter CreLo versteht man eine Kombination aus Creme und Lotion.
- Creme
- Cremes sind den Salben sehr ähnlich, jedoch ist bei ihnen der Wasseranteil höher als der Fett-/Ölanteil.
- CreSa
- CreSa ist eine Kurzbezeichnung für eine Kombination aus Creme und Salbe.
- Dragee
- Dragees sind Tabletten in kugeliger Form, die mit einer Zuckerschicht überzogen sind. Durch diesen Überzug läßt sich die Arznei leichter schlucken und ein eventuell übelriechenden Wirk- oder Hilfsstoff wird überdeckt.
- Emulsion
- Unter Emulsionen versteht man Zubereitungen, die aus nicht mischbaren Flüssigkeiten, z. B. Öl und Wasser, bestehen. Man unterscheidet zwischen W/O ( Wasser in Öl) oder O/W ( Öl in Wasser) Emulsionen. Diese müssen vor Gebrauch kräftig geschüttelt werden. Durch Zusatz von einem Emulgator ist die feinste Verteilung der Flüssigkeiten ineinander möglich und sie sind dadurch stabil, d.h. das Öl und das Wasser trennen sich nicht wieder. Je nach Anwendungsart sind Emulsionen für den innerlichen oder äußerlichen Gebrauch bestimmt. Emulsionen für den äußerlichen Gebrauch werden häufig als Lotionen bezeichnet. Hier liegt eine Öl in Wasser Emulsion vor.
- Filmtablette
- Filmtabletten sind mit Dragees vergleichbar, allerdings sind sie mit einer oder mehreren dünnen Lackschichten (synthetische Polymere) überzogen. Dadurch kann z. B. auf den Ort der Freisetzung ( Magen, Dickdarm, Dünndarm usw.) und der Freisetzungsgeschwindigkeit des Wirkstoffes Einfluß genommen werden. So lassen sich magensaftresistente oder Retardtabletten herstellen.
- Gel
- Ein Gel ist eine zumeist durchscheinde Masse, die mit Hilfe von Gelatine, Tragant, Carbopol oder ähnlichen Quellstoffen unter Zusatz von Wasser und Glyzerin hergestellt wird. Gele sind vorwiegend für den äußerlichen Gebrauch bestimmt und sollten dünn aufgetragen, jedoch nicht einmassiert werden. Durch das Verdunsten des Wassers haben sie ein kühlende Wirkung.
- Granulate
- Granulate sind Zubereitungen, die aus kleinen Körnchen bestehen in die der Wirkstoff und Hilfsstoffe eingearbeitet sind. Sie sind zur oralen Einnahme bestimmt und können je nach Art des Granulates pur oder gelöst in Wasser eingenommen werden.
- Kapsel
- Die Kapselhülle besteht aus Gelatine, in die der Wirkstoff und die Hilfsstoffe eingefüllt wird. Man unterscheidet zwischen Hart- und Weichgelatinekapseln. Nach den Eigenschaften der verwendeten Inhaltstoffe wird der Kapseltyp gewählt. Die Kapseln sind feuchtigkeitsempfindlich und sollten daher (wie alle feste Arzneiformen) möglichst trocken gelagert werden. Wie auch bei den Tabletten läßt sich die Freisetzung des Wirkstoffes durch unterschiedliche Überzüge verändern.
- Kaugummi
- Durch des Kauen wird der Wirkstoff bereits im Mund durch den Speichel gelöst und über die Mundschleimhaut aufgenommen. Dieses Prinzip findet, z. B. bei Reisekaugummis Anwendung, da die Wirkung bei einsetzender Reiseübelkeit sehr schnell eintritt.
- Kautablette
- Kautabletten und Kaudragees werden im Mund zerkaut und entfalten dort oder während des Durchgangs durch den Magen-Darm-Trakt ihre Wirkung. Sie können somit ohne Flüssigkeit eingenommen werden.
- Lotion
- Siehe Emulsion
- Lutschtablette
- Lutschtabletten sollen langsam und vollständig im Mund zergehen und nicht geschluckt werden, denn sie sollen im Mundraum ihre Wirkung entfalten.
- Paste
- Paste ist die Bezeichnung für Salben, in denen pulverförmige Bestandteile ( z. B. Zinkoxid, Talkum usw.) in großer Menge verteilt sind. Sie enthalten kein Wasser und sind durch den großen Anteil an Pulvern wesentlich fester als Salben.
- Pastille
- Pastillen sind Arzneiformen, die durch Austropfen, Ausstechen oder Ausstanzen aus plastischen Massen hergestellt werden. Ähnlich wie Lutschtabletten sollen sie auch im Mund zergehen.
- Pillen
- Tabletten und Dragees werden heute umgangssprachlich als Pillen bezeichnet. In vergangenen Jahrhunderten waren sie die feste Arzneiform schlechthin, denn sie bestanden hauptsächlich aus Hefeextrakt, der leicht und in großen Mengen verfügbar war. Die Pillen wurden mit Hilfe von einem Pillenbrett gedreht. Noch heute wird der Apotheker in Erinnerung an diese Zeit oft als Pillendreher bezeichnet.
- Puder
- Puder sind Pulver mit einer so kleinen Korngröße, dass sie frei von tastbaren Partikeln sind. Es kann sich dabei um den Arzneistoff allein oder im Gemisch mit Hilfsstoffen, z. B. Talkum oder Zinkoxid handeln. Sie werden hauptsächlich kutan, d.h. auf der Haut eingesetzt.
- Salbe
- Salben ( lat. Unguenta) sind streichfähige Zubereitungen, die zur Anwendung durch Auftragen oder Einreiben auf der Haut bestimmt sind. Sie bestehen aus einer, oder mehreren Salbengrundlagen ( wie Vaselin, Wollfett, Lanolin usw.) in die der Wirkstoff eingearbeitet wird. Der Wirkstoff sollte gelöst oder feinst verteilt sein. Um die Löslichkeit zu erhöhen, enthalten Salben oft Wasser oder Öle. Bei einer Salbe ist der Fett-/Ölanteil jedoch höher als der Wasseranteil.
- Scheidenzäpfchen
- Man unterscheidet hier Scheidenzäpfchen und Vaginalkugeln ( lat. Ovulum ). Die Scheidenzäpfchen sind in der Herstellung und Grundmasse den " normalen" Zäpfchen ähnlich. Vaginalkugeln bestehen meistens aus Gelatine, Wasser und Glyzerin und habe eine kugelige Form. Beide haben meistens ein Gewicht von 3 Gramm und sind zum Einführen in die Scheide bestimmt. Die Anwendung sollte, wenn möglich, abends und in Rückenlage erfolgen. Auch hier sollte beim Einführen auf Cremes verzichtet werden. Bei verschiedenen Zäpfchen wird vom Hersteller eine Einführhilfe mitgeliefert. Wichtig ist hier auch die Lagerung unter 25°C.
- Sublingualtablette
- Sublingualtabletten und auch Sublingualdragees sind Arzneimittel, die sich unter der Zunge oder in der Backentasche selbst auflösen sollen, ohne geschluckt zu werden.
- Tablette
- Tabletten sind feste und runde oder
länglich geformte Plättchen (lat. Tabuletta = Plättchen), die durch
Pressen von Pulvern oder Granulaten hergestellt werden. Die verwendeten
Pulver enthalten den Arzneistoff (= Wirkstoff) und sogenannte
Hilfsstoffe, die dafür sorgen, dass der Preßling einerseits die
gewünschte Festigkeit erhält, andererseits aber auch die Auflösung im
Körper beeinflussen. Tabletten wie auch andere orale (durch den Mund)
Arzneimittel sollten stets mit einem großen Glas Wasser eingenommen
werden. Nicht geeignet sind Milch, Grapefruitsaft und Alkohol.
- Tee
- Tees sind pflanzliche Arzneizubereitungen, bei denen die getrockneten und meist zerkleinerten Pflanzenbestandteile mit Wasser übergossen werden. Auf diese Weise gehen die Pflanzeninhaltstoffe zu großen Teilen in Lösung. Meist werden die Tees heiß zubereitet und sollten danach auch möglichst warm getrunken werden. Von den Pflanzen werden, je nach Inhaltsstoff, Blätter, Blüten, Frucht, Samen, Wurzel oder Wurzelstock für Tees verwendet. Samen und Früchte sollten vor der Zubereitung angestoßen werden, da sich die Inhaltsstoffe sonst nicht lösen. Spricht man vom Kraut ist der ganze oberirdische Teil einer Pflanze gemeint. Ein Tee kann aus einer Pflanzensorte oder aus einem Gemisch von verschiedenen Sorten ( lat. Species = Teegemisch) bestehen. In der Apotheke werden die verschiedenen Tees als Teedrogen bezeichnet.
- Trockenampulle
- Trockenampullen sind Glasampullen, in denen Arzneistoffe steril verpackt werden. Vor der Injektion muß das enthaltene Pulver erst gelöst werden. Je nach Arzneistoff wird dazu steriles Wasser, Kochsalzlösung oder andere sterile flüssige Zubereitungen genommen. Durch dieses System verlängert man die Haltbarkeit vieler Arzneistoffe, die in gelöster Form nicht sehr lange stabil sind.
- Trockensaft
- Bei einem Trockensaft liegen die Wirkstoffe und die Hilfsstoffe in ungelöster Form vor und sind dadurch länger haltbar und stabiler. In der Flasche befindet sich das Pulver, das bis zur markierten Stelle meist mit Wasser aufgefüllt werden muß. Durch schütteln löst sich das Pulver und es ist somit ein gebrauchsfertiger Saft, der zum sofortigen Gebrauch bestimmt ist. Fertige Säfte sollten in einem bestimmten Zeitraum aufgebraucht werden.
- Vaginaltablette
- Vaginaltabletten werden in die Scheide eingeführt und wirken dort lokal. Sie unterscheiden sich in Form und Zusammensetzung je nach Therapieziel.
- Zäpfchen
- Zäpfchen ( lat. Suppositoria ) sind verschieden geformte, einzeldosierte Arzneizubereitungen, die zum Einführen in den Mastdarm bestimmt sind und dort nach dem Schmelzen den Wirkstoff abgeben. Sie bestehen aus einem Hartfett ( z. B.: Stadimol ) in das der Wirkstoff unter Wärmezufuhr eingearbeitet wird. Diese erwärmte Masse wird dann in Formen gegossen. Zäpfchen sind wärmeempfindlich und sollten daher nie über 25°C gelagert werden. Übliche Zäpfchengrößen sind für Erwachsene 2 Gramm und für Kinder 1 Gramm. Sie sollten am besten nach dem Stuhlgang und in Rückenlage eingeführt werden. Um das Einführen zu erleichtern, kann man die Zäpfchen zuvor in Wasser tauchen. Einreiben mit Cremes oder Salben sollte vermieden werden, da es die Wirksamkeit der Zäpfchen beeinträchtigen kann.
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